10.08.12

Breaking Down

Die geflossenen Tränen, die Schreie, die Sehnsucht, die Verzweiflungen, die Selbstmordgedanken, die Ritzereien, die zerrissenen Fotos, die Hoffnungen, die Eifersucht, die Zusammenbrüche, die Selbstzweifel.. das alles bringt mich zum Nachdenken. Zum Nachdenken darüber, ob es das alles wert war. Ob du es wert warst. Du sagst, es war eine schöne Zeit. Doch du sagst auch, dass ich vergessen, dass ich loslassen soll. Ich spüre deinen Herzschlag durch deine Brust, fühle deinen Atem durch meine Haare schweben. Ich höre den Regen prasseln, doch sehen tue ich ihn nur, wenn die Teelichter im richtigen Winkel flackern und das Dachfenster anleuchten, nur, wenn ich die Augen öffne. Als du mein Herz wieder zusammengeflickt hast, hast du einige Teile vergessen oder schief angenäht. War es dieser Bruch wert? Verziehen habe ich dir, ich gehöre wieder dir, wieder. Du wolltest, dass ich vergesse, und jetzt bist du froh, dass ich es nicht tat. Als ich meine Hand ausstrecke, berühre ich deine, kalt, trocken.

Inspiriert durch Beziehungsprobleme einer Freundin. 

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